Externe Signale verstehen. Relevante Risiken priorisieren.

Managed Threat Intelligence von der Nica Systems GmbH – für Unternehmen in Düsseldorf, im Rheinland und in ganz Nordrhein-Westfalen, auf Wunsch deutschlandweit.

Managed Threat Intelligence verbindet Cyber Threat Intelligence, Digital Risk Protection, Credential Leak Monitoring, Attack Surface Intelligence sowie die Einordnung von Indicators of Compromise und Taktiken, Techniken und Verfahren. Wir prüfen externe Signale gegen Ihren definierten Scope und übergeben verwertbare Erkenntnisse an SOC, IAM, Vulnerability Management oder Incident Response.

Ausgangslage

Threat Feeds, Leak-Hinweise und Branchenmeldungen erzeugen erst dann Nutzen, wenn Relevanz, Betroffenheit und nächste Schritte geklärt sind.

Leistungsumfang

Credential & Exposure Monitoring

Vereinbarte Domains, E-Mail-Domänen und externe Assets werden auf relevante Leak-, Exponierungs- und Missbrauchshinweise geprüft.

Digital Risk & Brand Monitoring

Verdächtige Domains, Phishing-Infrastruktur und Markenmissbrauch werden geprüft, dokumentiert und an definierte Bearbeitungswege übergeben.

Attack Surface Intelligence

Extern sichtbare Domains, Hosts, Zertifikate und Dienste werden dem bekannten Bestand zugeordnet und für die weitere Prüfung priorisiert.

Threat Actor & Campaign Context

Verfügbare Berichte zu Akteuren, Kampagnen und betroffenen Branchen werden nach Relevanz für Ihre Technologien und Geschäftsprozesse bewertet.

IOC- und TTP-Enrichment

Technische Indikatoren werden um Quelle, Zeitbezug, Confidence und MITRE-ATT&CK-Kontext ergänzt, bevor sie operativ genutzt werden.

Intelligence Reporting

Ad-hoc-Hinweise und regelmäßige Lagebilder zeigen bestätigte Erkenntnisse, offene Prüfungen und daraus abgeleitete Maßnahmen.

Wann Managed Threat Intelligence sinnvoll wird

Credential Exposure einordnen

Sie erhalten Leak-Hinweise, aber Validierung, Betroffenheit, Zurücksetzung und Nachverfolgung sind nicht verbindlich geregelt.

Externe Angriffsfläche beobachten

Domains, Cloud-Dienste und öffentlich erreichbare Systeme verändern sich schneller als das interne Inventar.

Threat Feeds nutzbar machen

IOC-Feeds und Branchenwarnungen sind vorhanden, liefern Ihrem SOC aber noch zu wenig Kontext für Entscheidungen.

Wo externe Signale ohne Kontext stecken bleiben

Bedrohungsdaten sind reichlich vorhanden. Entscheidend ist, welche Information Ihr Unternehmen betrifft und welche Handlung daraus folgt.

Ein Credential-Hinweis erreicht den falschen Empfänger

Ohne Zuordnung zu Identität, System und Zeitpunkt bleibt unklar, ob ein Fund aktuell ist und wer Passwortwechsel, Session-Widerruf oder Untersuchung anstößt. Wir validieren verfügbare Kontextmerkmale und übergeben bestätigte Funde über einen vereinbarten Prozess an IAM, Service Desk oder Incident Response.

Technische Indikatoren werden ungeprüft blockiert

IP-Adressen, Domains und Hashes altern, können geteilt genutzt werden oder nur in einem bestimmten Kampagnenkontext relevant sein. Ungeprüfte Maßnahmen erzeugen Störungen oder falsche Sicherheit. Wir ergänzen Quelle, Zeitbezug, Confidence und Betroffenheit und nutzen die mit Ihnen festgelegten Freigabe- und Reaktionswege.

Neue externe Assets fehlen im bekannten Scope

Projekt-Domains, Cloud-Endpunkte oder Zertifikate können öffentlich sichtbar sein, ohne dass Security und Asset Management sie bereits eingeordnet haben. Attack Surface Intelligence liefert Kandidaten für die Validierung; bestätigte Assets werden in Inventar, Schwachstellen- und Monitoring-Prozesse überführt.

Branchenwarnungen bleiben allgemein

Ein Bericht über eine Kampagne hilft erst, wenn verwendete Technologien, TTPs und betroffene Geschäftsprozesse mit der eigenen Umgebung abgeglichen werden. Wir übersetzen relevante Akteurs- und Kampagneninformationen in konkrete Prüfaufträge, Detection-Ideen, Hunting-Fragen oder Härtungsmaßnahmen.

Ablauf

Scope und Intelligence Requirements

Wir definieren Assets, Marken, Identitäten, Technologien, Branchenrisiken und die Entscheidungen, die Intelligence unterstützen soll.

Collection

Vereinbarte kommerzielle, offene und technische Quellen liefern Signale zum definierten Such- und Schutzprofil.

Analyse und Enrichment

Analysten prüfen Aktualität, Quelle, Confidence, Betroffenheit sowie IOC- und TTP-Kontext.

Dissemination

Relevante Erkenntnisse gehen im passenden Format an SOC, IAM, Vulnerability Management, IT oder Kommunikation.

Feedback und Tuning

Ergebnisse, False Positives und neue Assets schärfen Suchprofile, Prioritäten und Übergabeprozesse.

Das erhalten Sie

Kennzahl

24/7 – Aufnahme kritischer Intelligence-Hinweise in den vereinbarten Bewertungs- und Eskalationsprozess

Häufige Fragen

Was ist Managed Threat Intelligence?

Der Service sammelt und bewertet externe Bedrohungsinformationen für einen definierten Unternehmens-Scope. Dazu können technische Indikatoren, TTPs, Leak-Hinweise, exponierte Assets, verdächtige Domains und relevante Branchen- oder Akteursberichte gehören.

Was ist der Unterschied zwischen Threat Data und Threat Intelligence?

Ein einzelner Hash, eine IP-Adresse oder ein Leak-Hinweis ist zunächst ein Signal. Nutzbare Intelligence entsteht durch Kontext: Quelle, Aktualität, Confidence, Bezug zu Ihren Assets und eine klare Entscheidung darüber, wie die Information verwendet werden soll.

Überwachen Sie Dark Web und Credential Leaks?

Je nach vereinbartem Scope können verfügbare Leak-Quellen, Marktplatz- und Forenhinweise sowie Credential-Exposure-Daten einbezogen werden. Funde werden validiert und nach Betroffenheit bewertet; eine vollständige Sicht auf geschlossene oder nicht zugängliche Quellen kann nicht zugesagt werden.

Werden gefundene IOCs automatisch blockiert?

Nicht pauschal. Indikatoren können veraltet, geteilt genutzt oder falsch zugeordnet sein. Vor einer technischen Maßnahme prüfen wir Kontext und Confidence und nutzen die mit Ihnen vereinbarten Freigabe- und Reaktionswege.

Wie fließt Threat Intelligence in SOC und SIEM ein?

Bestätigte IOCs und relevante TTPs können Detection Rules, Threat Hunting, Alarmbewertung und Incident Response unterstützen. Welche Plattformen und Integrationen genutzt werden, wird im technischen Scoping festgelegt.

Unterstützen Sie bei verdächtigen Domains oder Phishing-Seiten?

Wir dokumentieren den Fund, sichern verfügbare Belege und unterstützen den abgestimmten Melde- oder Takedown-Prozess. Die tatsächliche Abschaltung liegt beim zuständigen Registrar, Hoster, Plattformbetreiber oder einer Behörde und kann daher nicht garantiert werden.

Kontakt

Nica Systems GmbH, Reisholzer Bahnstraße 41, 40599 Düsseldorf
Telefon: 0211 17520840
E-Mail: Kontaktformular
Erreichbarkeit: Mo–Fr 09:00–17:00 Uhr, Incident Response rund um die Uhr

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